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KI-Sichtbarkeit messen: woran du erkennst, ob dich KI-Assistenten empfehlen

Wie findest du heraus, ob deine Website und deine Firmeneinträge dazu führen, dass ChatGPT und Co. dich empfehlen, und was fragst du deine Agentur? Hier steht, was du selbst prüfen kannst, welche Zahlen Google und Microsoft liefern und was in einen ehrlichen Bericht gehört.

07.10.2026 von Daniel Schoch
Letzte Aktualisierung: 07.10.2026
12 Min

Key Facts zu diesem Artikel

Kurz-Zusammenfassung

KI-Assistenten wie ChatGPT formulieren jede Antwort neu, deshalb gibt es dort keine feste Trefferliste mit Platz 1, 2, 3 wie bei Google. Gemessen wird, wie oft dein Betrieb über eine feste Liste von Kundenfragen, mehrere Assistenten und mehrere Tage hinweg genannt wird. Drei kostenlose Werkzeuge zeigen dir Besuche aus KI-Assistenten und Einblendungen in den KI-Antworten von Google und Microsoft: Google Analytics, das die Besuche auf deiner Website zählt, die Search Console, das Auswertungswerkzeug von Google, und die Bing Webmaster Tools, das Gegenstück von Microsoft. Ein seriöser Bericht deiner Agentur legt Fragen und Methode offen und endet mit Aufgaben; ein „Platz 1 in ChatGPT“ gehört nicht hinein.

Was du hier lernst

  • Warum es in KI-Assistenten keine Trefferliste mit festen Plätzen gibt und was du stattdessen misst
  • Wie du mit einer Fragenliste selbst prüfst, ob du genannt wirst
  • Was Google Analytics, die Search Console und Bing über KI-Besuche zeigen
  • Was in einen seriösen KI-Bericht gehört und welche Angaben dich stutzig machen sollten

Wann ist das für dich relevant?

  • Deine Agentur schickt dir einen Bericht zur KI-Sichtbarkeit und du weißt nicht, was die Zahlen bedeuten.
  • Du hast ChatGPT nach deiner Branche gefragt und willst wissen, ob ein einzelner Treffer etwas aussagt.
  • Dir bietet jemand an, dich „in ChatGPT nach oben“ zu bringen.

Wie groß sind Aufwand und Nutzen?

  • Nutzen: Du siehst, ob die Arbeit an Website, Bewertungen und Firmeneinträgen bei den KI-Assistenten ankommt, und erkennst Berichte, die nichts aussagen.
  • Für dich: einmal gemeinsam mit der Agentur festlegen, welche Fragen in die Liste gehören, und jeden Monat den Bericht mit der Checkliste durchgehen.
  • Für dein Team, wenn es mitmacht: die Testfragen an drei Tagen im Monat stellen (bei zehn Fragen und vier Assistenten 40 Chats je Testtag) und bei jedem neuen Kunden nach der Herkunft fragen.
  • Für die Agentur: Werkzeuge einrichten, monatlich messen, den Bericht schreiben und daraus Aufgaben ableiten.
  • Dauer: Ob KI-Assistenten dich nennen, lässt sich zeitlich nicht versprechen. Bei der Suchmaschinenoptimierung für die klassische Google-Suche (SEO) rechnest du mit sechs bis neun Monaten.

Benötigte Tools

Für den Selbsttest genügen die kostenlosen Versionen von ChatGPT, Gemini und Perplexity sowie die Google-Suche. Für die Zahlen braucht deine Website Google Analytics, die Search Console und die Bing Webmaster Tools; alle drei sind kostenlos und werden von der Agentur eingerichtet.

Kurzantwort: KI-Sichtbarkeit misst du als Quote: Wie oft nennen KI-Assistenten wie ChatGPT, Gemini, Perplexity oder der Chat in der Google-Suche deinen Betrieb bei vielen typischen Kundenfragen an mehreren Tagen? Kostenlose Auswertungen von Google und Microsoft ergänzen das. Deine Agentur fragst du nach Fragenliste, Methode und Aufgaben. Entscheidend ist am Ende, wie viele Kunden dich tatsächlich anfragen.

Warum lässt sich KI-Sichtbarkeit nicht messen wie ein Platz bei Google?

Weil eine KI-Antwort bei jeder Frage neu entsteht und es keine feste Trefferliste gibt. OpenAI, die Firma hinter ChatGPT, schreibt selbst, dass seine Sprachmodelle ein Stück weit zufällig antworten und auf dieselbe Frage verschiedene Antworten geben können. Gemessen wird darum, wie oft dich KI-Assistenten über viele Fragen hinweg nennen.

Was eine Messreihe Ende 2025 gezeigt hat

  • Für das US-Unternehmen SparkToro haben 600 Freiwillige im November und Dezember 2025 zwölf vorgegebene Empfehlungsfragen in ChatGPT, in den KI-Assistenten Claude und in die KI-Antworten von Google eingegeben, zusammen 2.961-mal. Aus welchen Ländern die Teilnehmer kamen, sagt die Auswertung nicht.
  • Zwei Antworten mit derselben Liste an Marken kamen bei ChatGPT und Google seltener als einmal in hundert Fällen vor.
  • Als brauchbare Kennzahl nennt SparkToro den Anteil der Antworten, in denen eine Marke vorkommt, gemessen über viele Fragen und mehrere Durchläufe.
Dieselbe Frage bringt bei jedem Durchlauf eine andere Liste; aussagekräftig ist nur, wie oft ein Betrieb über viele Durchläufe vorkommt. Die Frage „Welcher Elektriker in Offenburg baut Wallboxen ein?“ ergibt in drei Durchläufen drei verschiedene Listen mit je drei Betrieben in wechselnder Reihenfolge; dein Betrieb steht in zwei davon. Gezählt wird: In wie vielen Antworten steht dein Name?
Dieselbe Frage bringt bei jedem Durchlauf eine andere Liste; aussagekräftig ist nur, wie oft ein Betrieb über viele Durchläufe vorkommt.

Ein „Platz 1 in ChatGPT“ ist deshalb keine Messgröße. Rand Fishkin, Mitgründer von SparkToro, rät, jede Frage in der Regel mindestens 60- bis 100-mal zu stellen und daraus einen Durchschnitt zu bilden. Für einen kleinen Betrieb ist das zu viel; eine kleinere Stichprobe zeigt immerhin die Richtung. Das deckt sich mit dem, was ich seit 2008 als SEO-Berater bei Kunden sehe, heute mit Schoch & Friends, meiner Agentur in Freiburg: Auch wer oft genannt wird, ist nicht an jedem Tag dabei.

Jeder Kunde fragt anders

In derselben Untersuchung schrieben 142 Teilnehmer ihre Frage zum selben Anliegen selbst auf; kaum zwei Fragen glichen sich. Die bekanntesten Marken nannte die KI trotzdem fast immer. Wie ChatGPT nach Anbietern sucht, hängt laut OpenAI außerdem vom ungefähren Standort ab und, falls eingeschaltet, von Erinnerungen aus früheren Chats. Ein kleiner Betrieb ist keine bekannte Marke, deshalb arbeite ich mit mehreren Formulierungen je Leistung: So siehst du, bei welcher Art Frage du schon vorkommst und bei welcher noch nicht.

Tabelle seitlich wischen →

Google-Suche KI-Assistent
Was du siehst eine Trefferliste mit festen Plätzen eine Antwort, die jedes Mal neu formuliert wird
Was du misst deinen Platz für einen Suchbegriff wie oft dein Name in vielen Antworten vorkommt
Wo du nachsiehst Search Console, das kostenlose Auswertungswerkzeug von Google eigene Testfragen, dazu Google Analytics, die Search Console und Bing

Wie prüfst du selbst, ob KI-Assistenten dich nennen?

Mit einer festen Liste von Kundenfragen, die du oder dein Team jeden Monat in mehreren KI-Assistenten stellt. Die Liste bleibt von Monat zu Monat gleich, sonst vergleichst du Äpfel mit Birnen.

Die Fragenliste

Schreib acht bis zehn Fragen auf, so wie deine Kunden sie stellen. Drei Arten gehören hinein:

  • die Frage nach einem Anbieter mit Ort, etwa „Welcher Elektriker in Offenburg baut Wallboxen ein?“
  • die geschilderte Lage, etwa „Unser Haus in Lahr ist von 1972, die Heizung ist alt. Wen frage ich wegen einer Wärmepumpe?“
  • die Frage nach deiner Spezialität, also nach dem Fachgebiet oder der Kundengruppe, für die du besonders gut bist

Fragen mit deinem Firmennamen bleiben bei der Quote außen vor. Wer deinen Namen schon eintippt, ist kein neuer Kunde, den dir die KI geschickt hat.

So stellst du die Fragen

  • dieselben Fragen in ChatGPT, in Gemini, dem KI-Assistenten von Google, in der KI-Suchmaschine Perplexity und im KI-Modus von Google, dem Chat innerhalb der Google-Suche
  • jede Frage in einem neuen Chat, bei ChatGPT in einem temporären Chat ohne Personalisierung, damit Erinnerungen aus früheren Gesprächen nicht mitspielen
  • an drei verschiedenen Tagen im Monat
  • Rückfragen der KI so beantworten, wie ein typischer Kunde antworten würde
Der Selbsttest ist ein fester Ablauf, der jeden Monat gleich läuft: 8 bis 10 Kundenfragen, gestellt in ChatGPT, Gemini, Perplexity und im KI-Modus, an drei Tagen im Monat; jede Antwort kommt in eine Tabelle, genannt ja oder nein; daraus ergibt sich deine Quote. Nächsten Monat beginnt der Ablauf von vorn, mit derselben Liste.
Der Selbsttest ist ein fester Ablauf, der jeden Monat gleich läuft.

So hältst du die Ergebnisse fest

Für jede Antwort gibt es eine Zeile in einer Tabelle: Datum, Assistent, Frage, genannt ja oder nein, die anderen genannten Betriebe und die verlinkten Quellen. Am Ende zählst du, in wie vielen Antworten dein Betrieb vorkommt. Ein ausgedachtes Beispiel, keine Messung: Zehn Fragen in vier Assistenten an drei Tagen ergeben 120 Antworten, also 40 Chats je Testtag; steht dein Name in 18 davon, liegt deine Quote bei 15 Prozent.

Wichtiger als die Zahl ist ihre Entwicklung über mehrere Monate. Bei so wenigen Durchläufen schwankt sie, ein Sprung von einem Monat zum nächsten ist noch kein Trend. Einen allgemeinen Richtwert, ab wann eine Quote gut ist, gibt es nicht; vergleich deine Quote mit der des Betriebs, den die KI am häufigsten nennt.

Welche Zahlen liefern Google Analytics, die Search Console und Bing?

Drei kostenlose Werkzeuge zeigen, was die Testfragen nicht erfassen: Google Analytics, das Programm, das die Besuche auf deiner Website zählt, die Search Console von Google und die Bing Webmaster Tools, das entsprechende Werkzeug von Microsoft. Keines zeigt alles, zusammen ergeben sie ein brauchbares Bild.

Tabelle seitlich wischen →

Werkzeug Was es zeigt Was es nicht zeigt
Google Analytics, Kanal „AI Assistant“ Besuche, die aus ChatGPT, Gemini, Copilot und anderen KI-Assistenten auf deine Website kommen Besuche, die über die KI-Antworten der Google-Suche kommen; Nennungen ohne Klick
Search Console, Bericht zu den KI-Funktionen wie oft deine Website mit einem Link in den KI-Antworten der Google-Suche auftauchte, also in der Übersicht mit KI, der Zusammenfassung über den Treffern, und im KI-Modus eigene Klickzahlen; diese Klicks stecken im normalen Leistungsbericht zusammen mit allen anderen
Bing Webmaster Tools, Bericht „AI Performance“ wie oft Seiten deiner Website in Copilot, dem KI-Assistenten von Microsoft, und in den KI-Zusammenfassungen von Bing als Quelle standen an welcher Stelle der Antwort deine Seite stand

Woran du Besuche aus ChatGPT erkennst

Laut OpenAI hängt ChatGPT an Links zu deiner Website automatisch den Zusatz utm_source=chatgpt.com an, eine Markierung in der Adresse, die Analyseprogramme auslesen. Google Analytics sortiert Besuche, deren Herkunft es als KI-Assistenten erkennt, in den Kanal „AI Assistant“, also eine eigene Zeile im Bericht über die Herkunft der Besucher. Lass deine Agentur prüfen, ob diese Zeile in deinen Berichten auftaucht.

Was keine Statistik zeigt

Nach meiner Erfahrung hinterlässt eine Empfehlung aus der KI oft gar keine Spur in den Berichten. Ein Kunde liest deinen Namen in ChatGPT, tippt ihn danach bei Google ein und ruft an. In Google Analytics steht dann höchstens ein Besuch aus der Google-Suche. Deshalb gehört die Frage „Wie bist du auf uns gekommen?“ in jedes Erstgespräch, mit „KI-Assistent“ als eigener Antwort auf dem Notizzettel.

Eine Empfehlung aus der KI erreicht dich auf drei Wegen, und nur einer davon erscheint als KI-Besuch in der Statistik. Ein KI-Assistent nennt deinen Betrieb. Klickt jemand auf den Link: Google Analytics, Kanal „AI Assistant“. Sucht er den Namen bei Google: Google Analytics, Google-Suche. Ruft er direkt an, hilft nur die Frage „Wie bist du auf uns gekommen?“. Die Wege zwei und drei erscheinen nicht als KI-Besuch.
Eine Empfehlung aus der KI erreicht dich auf drei Wegen, und nur einer davon erscheint als KI-Besuch in der Statistik.

Was gehört in einen seriösen KI-Bericht deiner Agentur?

Ein seriöser Bericht legt offen, wie gemessen wurde, und sagt, was als Nächstes passiert. Kannst du die Messung mit seinen Angaben nicht nachstellen, taugt sie wenig.

Diese Angaben gehören hinein

  • die Fragenliste im Wortlaut, sortiert nach Leistungen und Orten
  • welche KI-Assistenten an welchen Tagen gefragt wurden und wie oft
  • deine Quote je Assistent und ihre Entwicklung seit dem ersten Bericht
  • die Betriebe, die statt deiner genannt wurden
  • welche Quellen KI-Assistenten zitieren, etwa Bewertungsportale, Branchenverzeichnisse oder Zeitungsartikel
  • falsche oder veraltete Angaben der KI über deinen Betrieb
  • die Zahlen aus Google Analytics, der Search Console und den Bing Webmaster Tools
  • die Anfragen des Monats und wie viele davon über eine KI kamen
  • die Aufgaben bis zum nächsten Bericht

Wie oft ein Bericht sinnvoll ist

Einmal im Monat genügt. Die Antworten der KI ändern sich zwar täglich, aber was du daraufhin an Website, Bewertungen und Einträgen änderst, wirkt nicht innerhalb von Tagen. Der erste Bericht ist dein Ausgangswert, aussagekräftig wird erst der Vergleich über mehrere Monate.

Welche Angaben im Bericht sollten dich stutzig machen?

Alles, was nach Gewissheit klingt, wo es keine gibt. Wer will, dass eine KI ihn nennt, kann heute noch leicht tricksen, zum Beispiel mit einer selbst geschriebenen Bestenliste, auf der der eigene Betrieb oben steht und die die KI für eine neutrale Quelle hält. Mich erinnert das an SEO Anfang der 2000er-Jahre, als Tricks eine Weile funktionierten und Google sie später bestrafte. Diese Angaben sind ein Grund nachzufragen:

  • ein fester Platz, etwa „Du stehst in ChatGPT auf Platz 2“; das ist das Ergebnis eines einzelnen Durchlaufs
  • ein Bildschirmfoto als Beweis, denn mit etwas Geduld findet sich fast immer eine Antwort, in der du vorkommst
  • eine Punktzahl ohne Methode, etwa „KI-Score 87 von 100“, ohne dass du erfährst, welche Fragen dahinterstehen
  • Erfolge bei Fragen, die kein Kunde stellt, etwa Fragen mit deinem Firmennamen
  • eine Zusage, dass KI-Assistenten dich künftig empfehlen; OpenAI sichert selbst niemandem zu, in den Suchantworten von ChatGPT aufzutauchen, also kann das auch keine Agentur zusagen

Wer gute Zahlen mit Tricks erzeugt, etwa mit solchen Bestenlisten, riskiert mehr, als er gewinnt. GEO heißt die Arbeit dafür, dass KI-Assistenten dich nennen; welche Angebote dazu ich für unseriös halte, steht im Beitrag zu SEO, GEO und unseriösen Versprechen.

Was macht dein Team, was die Agentur, was du selbst?

Die Messung kann die Agentur komplett übernehmen. Den monatlichen Selbsttest und die Frage nach der Herkunft der Anfragen übernimmt auf Wunsch dein Team, sobald die Agentur ihm beides gezeigt hat.

Das macht die Agentur

  • die Fragenliste mit dir aufsetzen und jeden Monat gleich abfragen
  • Google Analytics, die Search Console und die Bing Webmaster Tools einrichten und auswerten
  • den Bericht schreiben und dir erklären, was sich verändert hat und warum
  • aus den Ergebnissen Aufgaben für Website und Firmeneinträge ableiten

Das übernimmt dein Team oder die Agentur

  • die Testfragen an drei Tagen im Monat stellen und in die Tabelle eintragen
  • bei jedem neuen Kunden nachfragen, woher er den Betrieb kennt
  • falsche Angaben, die eine KI über den Betrieb macht, in den Firmeneinträgen bei Google und in Verzeichnissen korrigieren

Das bleibt bei dir

  • festlegen, welche Fragen deinem Betrieb Geld bringen; eine Frage nach einer Leistung, die du kaum anbietest, gehört nicht in die Liste
  • den Bericht mit den zehn Fragen aus der Checkliste unten prüfen
  • am Ende vergleichen, ob mit der Quote auch die Zahl deiner Kundenanfragen steigt

Kostenlose Checkliste zum Mitnehmen

Zehn Fragen zum KI-Bericht deiner Agentur

Nimm die zehn Fragen ins nächste Gespräch mit deiner Agentur mit. Sieben gehen an die Agentur, drei an dich und dein Team; bei jeder steht, wer die Antwort liefert oder prüft.

  • Agentur: Welche Fragen gehen an die KI-Assistenten, und darf ich die Liste sehen?
  • Du selbst: Fragen meine Kunden wirklich so?
  • Agentur: Welche KI-Assistenten werden geprüft?
  • Agentur: Wie oft wird jede Frage gestellt, und an welchen Tagen?
  • Agentur: Zeigt der Bericht eine Quote statt eines Platzes?
  • Agentur: Wen nennt die KI statt mir, und auf welche Quellen stützt sie sich?
  • Wir oder dein Team: Stimmt, was die KI über meinen Betrieb sagt?
  • Agentur: Was zeigen Google Analytics, die Search Console und Bing?
  • Wir oder dein Team: Wie viele Anfragen kamen diesen Monat über eine KI?
  • Agentur: Was wird bis zum nächsten Bericht geändert?

Checkliste als PDF herunterladen

Wann siehst du Ergebnisse, und was kostet die Messung?

Wann sich etwas bewegt

Mit SEO brauchst du Geduld: Sechs bis neun Monate dauert es, bis mehr Anfragen kommen. Für KI-Assistenten nennt dir seriös niemand einen Zeitraum, dafür schwanken die Antworten zu stark. Die Messung zeigt aber früh, ob die Richtung stimmt: ob die Quote steigt, ob neue Quellen auftauchen und ob die KI deinen Betrieb richtig beschreibt.

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Häufige Fragen zur Messung der KI-Sichtbarkeit

Was ist Answer Engine Optimization?

Answer Engine Optimization, kurz AEO, ist die Arbeit daran, dass Antwortmaschinen wie ChatGPT, Perplexity oder die KI-Antworten von Google deinen Betrieb kennen und nennen. Gemeint ist dasselbe wie mit GEO, kurz für Generative Engine Optimization. Wir Marketer erfinden eben gern für jede Sache drei Namen. Was GEO für einen kleinen Betrieb heißt, erklärt der Vergleich zwischen SEO und GEO.

Kann ich meine KI-Sichtbarkeit messen, ohne Geld auszugeben?

Ja. Die Testfragen kosten nur Zeit, und Google Analytics, die Search Console und die Bing Webmaster Tools sind kostenlos. Was fehlt, ist meist die Zeit, jeden Monat gleich sorgfältig zu fragen und die Zahlen auszuwerten. Genau diesen Teil geben die meisten Betriebe an ihre Agentur.

Warum zeigt Google Analytics kaum Besuche aus ChatGPT?

Weil ein Besuch nur gezählt wird, wenn jemand in der Antwort auf einen Link klickt. Oft reicht dem Fragenden die Antwort selbst, oder er sucht deinen Namen danach bei Google und landet als Google-Besuch in der Statistik. Bei einem kleinen Betrieb sind die Zahlen deshalb klein. Aussagekräftiger ist die Frage an jeden neuen Kunden, wie er auf dich gekommen ist.

Brauche ich ein kostenpflichtiges Werkzeug für die Messung?

Für einen kleinen Betrieb in der Regel nicht. Solche Werkzeuge stellen dieselben Fragen automatisch und öfter, als es von Hand geht. Setzt deine Agentur eines ein, lass dir zeigen, welche Fragen es stellt, in welchen Assistenten und wie oft.

Zählt es, wenn die KI meine Website verlinkt, aber meinen Namen nicht nennt?

Ja, aber es ist etwas anderes als eine Empfehlung. Ein Link als Quelle zeigt, dass die KI deine Seite für die Antwort genutzt hat; solche Nennungen zählen die Search Console und die Bing Webmaster Tools. Dein Kunde liest aber den Antworttext, und dort zählt, ob dein Name steht. Ein guter Bericht weist beides getrennt aus.

Nennen alle KI-Assistenten dieselben Betriebe?

Nein. Jeder Assistent sucht mit eigenen Programmen und bei eigenen Partnern, und schon innerhalb eines Assistenten wechseln die Namen von Antwort zu Antwort. Wer nur ChatGPT prüft, sieht deshalb einen Ausschnitt. In die Messung gehören mindestens ChatGPT, Gemini, Perplexity und der KI-Modus von Google.

Key Takeaways

  1. Lass deine KI-Sichtbarkeit als Quote über eine feste Fragenliste messen und streich den „Platz in ChatGPT“ aus deinen Erwartungen.
  2. Leg selbst fest, welche Kundenfragen in die Liste gehören, denn nur du weißt, welche Leistungen Geld bringen.
  3. Lass deine Agentur Google Analytics, die Search Console und die Bing Webmaster Tools einrichten und jeden Monat auswerten.
  4. Übertrag den monatlichen Selbsttest und die Frage nach der Herkunft neuer Kunden jemandem aus deinem Team, sobald die Agentur es ihm beigebracht hat, oder lass beides die Agentur machen.
  5. Akzeptier nur Berichte, die Fragen und Methode offenlegen und mit Aufgaben enden.

Quellen

Stand: Oktober 2026

Vorschau der Checkliste „Zehn Fragen zum KI-Bericht deiner Agentur“ von Schoch & Friends

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Die zehn Fragen zum KI-Bericht als PDF, zum Ausdrucken und Mitnehmen ins nächste Gespräch mit deiner Agentur.

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Daniel Schoch, SEO-Experte seit 2008

Autor

Daniel Schoch

Daniel Schoch ist Online-Marketing-Unternehmer aus Freiburg, SEO-Experte seit 2008 und einer der ersten GEO-Anbieter in Deutschland (seit 2023). Als Gründer und Geschäftsführer von Schoch & Friends hilft er Dienstleistern, über Google und KI-Suchen wie ChatGPT mehr qualifizierte Anfragen zu gewinnen.