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Reicht SEO, um von ChatGPT empfohlen zu werden?

Wenn wir bei Google gut stehen, sind wir dann auch in ChatGPT? Hier steht, wie ChatGPT Betriebe findet, was SEO, also die Optimierung für Google, dazu beiträgt und was zusätzlich zählt.

07.10.2026 von Daniel Schoch
Letzte Aktualisierung: 07.10.2026
15 Min

Key Facts zu diesem Artikel

Kurz-Zusammenfassung

ChatGPT findet Betriebe über das, was es beim Lernen aus Texten im Netz behalten hat, und über eine aktuelle Suche im Netz. Bei dieser Suche greift ChatGPT laut OpenAI, der Firma hinter ChatGPT, auch auf Suchdienste anderer Anbieter zurück; genannt wird Microsoft, der Betreiber der Suchmaschine Bing. Ein guter Platz bei Google hilft dabei, sichert aber keine Nennung: In zwei Auswertungen aus dem Jahr 2025 tauchten die Seiten, die KI-Assistenten als Quellen angeben, nur selten unter den ersten Treffern bei Google auf. Empfohlen wird, wer auf seiner Website klar sagt, was er für wen und wo macht, und wessen Angaben Bewertungen und Einträge in Firmenverzeichnissen bestätigen.

Was du hier lernst

  • Wie ChatGPT die Betriebe findet, die es empfiehlt
  • Was dein Platz bei Google dazu beiträgt und was nicht
  • Was für ChatGPT außer dem Platz bei Google zählt
  • Welche Aufgaben bei deinem Team, bei der Agentur und bei dir liegen

Wann ist das für dich relevant?

  • Du stehst bei Google gut da und willst wissen, ob das für ChatGPT reicht.
  • Ein Kunde hat dir erzählt, dass ChatGPT ihm einen Wettbewerber empfohlen hat.
  • Du hast ChatGPT selbst gefragt und jedes Mal andere Namen bekommen.

Wie groß sind Aufwand und Nutzen?

  • Nutzen: Die Chance steigt, dass ChatGPT und andere KI-Assistenten deinen Betrieb nennen, wenn Kunden dort nach Anbietern fragen.
  • Für dich: ein ausführliches Gespräch mit der Agentur zu Beginn der Zusammenarbeit und heute ein erster Selbsttest mit drei Fragen.
  • Für dein Team, falls es diese Aufgaben übernimmt: jeden Monat Bewertungen erbitten und beantworten, Firmeneinträge pflegen und den Selbsttest wiederholen.
  • Für die Agentur: eine Website, die alle Suchprogramme lesen dürfen, klare Seiten für jede Leistung und regelmäßig messen, wie oft KI-Assistenten deinen Betrieb nennen.
  • Dauer: SEO wirkt nach sechs bis neun Monaten spürbar. Für ChatGPT lässt sich kein seriöser Zeitraum nennen.

Benötigte Tools

ChatGPT in der kostenlosen Version genügt für die drei Test-Fragen aus der Checkliste weiter unten in diesem Beitrag.

Kurzantwort: Ein guter Platz bei Google hilft, eine Empfehlung von ChatGPT bringt er allein nicht. Bei Fragen nach Anbietern kann ChatGPT selbst im Netz suchen; seine Quellen decken sich in Studien selten mit den ersten Google-Treffern. Empfohlen wird, wer auf seiner Website klar sagt, was er für wen und wo macht, und wessen Angaben Bewertungen und Einträge in Verzeichnissen bestätigen.

Wie findet ChatGPT die Betriebe, die es empfiehlt?

ChatGPT antwortet auf zwei Wegen: aus dem, was sein Sprachmodell im Training gelernt hat, oder mit einer Suche im Netz. Das Sprachmodell ist das Programm hinter ChatGPT, das die Antworten formuliert. Laut OpenAI, der Firma hinter ChatGPT, erreicht ChatGPT jede Woche 1,2 Milliarden Menschen weltweit (Stand Oktober 2026).

Weg 1: Was ChatGPT im Training gelernt hat

Das Sprachmodell hat unter anderem aus öffentlich zugänglichen Websites gelernt. Laut OpenAI behält es davon Muster, etwa welche Wörter und Namen oft zusammen vorkommen, aber keine Kopien der Seiten. Die Texte fürs Training sammelt ein eigenes Programm von OpenAI ein, der GPTBot. Für aktuelle Fragen reicht das Gelernte nicht, dafür gibt es den zweiten Weg.

Weg 2: Die Websuche

Braucht eine Frage aktuelle Informationen, sucht ChatGPT laut OpenAI selbstständig im Netz. Bei Fragen nach Betrieben in der Nähe kann es dafür den ungefähren Standort des Fragenden nutzen, den es aus der Internetverbindung ableitet. Gesucht wird mit einem eigenen Suchprogramm, dem OAI-SearchBot, und über Suchdienste anderer Anbieter. Welche das sind, sagt OpenAI nur indirekt: In seiner Hilfe zur Suche verweist es auf die Datenschutzerklärung von Microsoft, dem Betreiber der Suchmaschine Bing.

Antworten mit Websuche können Links zu den Quellen enthalten.

Sperrt die robots.txt einer Website, also die Datei mit den Leseregeln für Suchprogramme, den OAI-SearchBot aus, erscheint die Website laut OpenAI nicht mehr in den Suchantworten von ChatGPT. Höchstens bleibt ein Link, über den jemand die Seite direkt aufrufen kann.

Tabelle seitlich wischen →

Antwort aus dem Training Antwort mit Websuche
Woher das Wissen kommt Texte, die das Sprachmodell beim Training gelernt hat Seiten, die ChatGPT im Moment der Frage im Netz findet
Wie aktuell es ist so aktuell wie das letzte Training so aktuell wie die gefundenen Seiten
Programm von OpenAI, das deine Website liest GPTBot OAI-SearchBot

Trägt dein Google-Ranking bis in ChatGPT?

Zum Teil. Was dir einen guten Platz in der Trefferliste von Google bringt, hilft auch bei ChatGPT, der Platz selbst wandert aber nicht mit. Die Treffer von Google und die Quellen der KI-Suchen gleichen sich erstaunlich selten.

Was zwei Auswertungen gemessen haben

  • Forscher der Universität Toronto in Kanada haben im August 2025 englischsprachige Fragen nach örtlichen Dienstleistern an Google und an einen KI-Assistenten mit Websuche gestellt, etwa nach den besten Zahnärzten einer Stadt. Bei Zahnärzten tauchten nur 11,9 Prozent der Websites in beiden Ergebnislisten auf, bei Autowerkstätten 2,5 Prozent, beim IT-Service 0,1 Prozent.
  • Ahrefs, ein Unternehmen, das selbst ein SEO-Werkzeug verkauft, hat im Juli 2025 rund 15.000 Fragen an Google und an mehrere KI-Assistenten gestellt; ein Land nennt die Auswertung nicht. Von den Seiten, die ChatGPT als Quelle nannte, standen rund 8 Prozent bei Google unter den ersten zehn Treffern für dieselbe Frage.
Bei Fragen nach örtlichen Dienstleistern nennen Google und eine KI-Suche nur selten dieselben Websites. Balken für den Anteil der Websites, die in beiden Ergebnislisten auftauchen, auf einer Achse von 0 bis 100 Prozent; die rot markierte 100-Prozent-Linie steht für immer dieselben Websites. Zahnärzte 11,9 Prozent, Autowerkstätten 2,5 Prozent, IT-Service 0,1 Prozent. Quelle: Universität Toronto, englischsprachige Fragen, August 2025.
Bei Fragen nach örtlichen Dienstleistern nennen Google und eine KI-Suche nur selten dieselben Websites.

Belastbare Zahlen für Deutschland gibt es dazu noch kaum. Die Richtung ist in beiden Auswertungen dieselbe: Ein erster Platz bei Google ist keine Eintrittskarte für die Antwort von ChatGPT.

Warum die Listen auseinanderlaufen

ChatGPT sucht meist nicht wortgleich nach dem, was dein Kunde eintippt. Laut OpenAI schreibt es die Frage in eine oder mehrere kurze Suchanfragen um und schickt sie an die Suchdienste; aus der Frage nach guten Restaurants in der Nähe wird bei einem Nutzer in San Francisco zum Beispiel die Suche „top restaurants San Francisco“. Anschließend ordnet ChatGPT die Treffer nach mehreren Faktoren, die zu relevanten und verlässlichen Informationen führen sollen. Einen garantierten Platz gibt es dabei laut OpenAI nicht.

Was trotzdem mitwandert

Wer sehr gutes SEO hat, hat aus meiner Sicht schon die halbe Miete. Die Grundlagen sind nämlich dieselben:

  • Suchprogramme dürfen deine Website lesen und kommen schnell an alle wichtigen Seiten.
  • Jede Leistung hat eine eigene Seite, die klar sagt, was du machst, für wen und wo.
  • Deine Website ist bei Google und bei Bing gut zu finden.

Wie Google über die Reihenfolge der Treffer entscheidet, steht in einem eigenen Beitrag.

Warum nennt ChatGPT jedes Mal andere Namen?

Weil die Antworten bei derselben Frage schwanken und jedes Gespräch anders verläuft. OpenAI schreibt selbst, dass in jeder Antwort ein Element Zufall steckt und dieselbe Frage deshalb unterschiedliche Antworten bringen kann. Wie stark das schwankt, habe ich im Beitrag über SEO und GEO mit einer Messung des US-Unternehmens SparkToro beschrieben.

Wie aus dem Gespräch eine Suche wird

Laut OpenAI fließen zwei Dinge in die Suchanfragen ein: der ungefähre Standort und, falls eingeschaltet, die Erinnerungen, also das, was sich ChatGPT aus früheren Chats mit dir gemerkt hat. ChatGPT fragt dabei oft zurück, was genau du brauchst und wo. Dass diese Rückfragen die Suche zusätzlich schärfen, ist meine Beobachtung. Ein Beispiel, wie so ein Gespräch aussehen kann:

  • Frage: „Ich habe in Lahr einen Handwerksbetrieb gegründet und suche einen Steuerberater.“
  • Rückfrage der KI: Wie viele Mitarbeiter hast du, welche Rechtsform, ist dir digitale Buchhaltung wichtig?
  • Mögliche Suche im Hintergrund: „Steuerberater Existenzgründer Handwerk Lahr digitale Buchhaltung“
  • Antwort: zwei, drei Kanzleien mit Links zu den Quellen
Im Gespräch wird aus einer allgemeinen Frage eine sehr genaue Suche. Frage: „Ich habe in Lahr einen Handwerksbetrieb gegründet und suche einen Steuerberater.“ Die KI fragt zurück: Wie viele Mitarbeiter hast du? Ist dir digitale Buchhaltung wichtig? Dazu kommen der ungefähre Standort und, falls eingeschaltet, Erinnerungen. Mögliche Suche: „Steuerberater Existenzgründer Handwerk Lahr digitale Buchhaltung“. Antwort: zwei, drei Kanzleien mit Links zu den Quellen.
Im Gespräch wird aus einer allgemeinen Frage eine sehr genaue Suche, und in die kurze Liste kommt eher, wer genau dazu passt.

Eine Kanzlei, die auf ihrer Website ausdrücklich Gründer im Handwerk anspricht, passt zu dieser Suche besser als eine, die nur „Ihr Partner in allen Steuerfragen“ schreibt.

Was das für deinen Selbsttest heißt

Eine einzelne Antwort sagt wenig. Aussagekräftig ist, wie oft dein Betrieb über viele Fragen und mehrere Tage hinweg genannt wird. Für den Anfang reichen die drei Test-Fragen aus der Checkliste weiter unten in diesem Beitrag.

Was zählt für ChatGPT außer dem Platz bei Google?

Vor allem, was die KI über deinen Betrieb lesen kann und wie eindeutig das ist. Dazu gehören deine Website, Bewertungen, Einträge in Firmen- und Branchenportalen und Berichte anderer über dich. Wie gut du deine Arbeit machst, ob du sauber arbeitest, pünktlich bist und zurückrufst, kann weder ChatGPT noch Google beurteilen.

Die KI empfiehlt nach dem, was sie über einen Betrieb lesen kann; wie gut er arbeitet, bleibt für sie unsichtbar. Das kann die KI lesen: deine Website, Firmeneinträge, Bewertungen, Berichte anderer über dich. Das kann die KI nicht beurteilen: wie gut du deine Arbeit machst, zum Beispiel ob du sauber arbeitest, pünktlich bist und zurückrufst.
Die KI empfiehlt nach dem, was sie über einen Betrieb lesen kann; wie gut er arbeitet, bleibt für sie unsichtbar.

Warum manchmal andere genannt werden

Nach meiner Erfahrung haben die Wettbewerber, die ChatGPT nennt, meist früher angefangen: Sie haben an ihrer Website gearbeitet, stehen in den passenden Verzeichnissen und haben mehr Bewertungen. Warum Verzeichnisse und Bewertungen so viel ausmachen, steht im Beitrag über Bestenlisten, Verzeichnisse und Bewertungen.

Klarheit: Sag der KI, was du für wen machst

Damit die KI dich für eine bestimmte Frage auswählt, muss sie verstehen, wer deine Kunden sind, wo du arbeitest und wie du es machst. Ein Beispiel aus dem Handwerk:

  • Unklar: „Ihr kompetenter Partner rund ums Haus.“
  • Klar: „Wir bauen Bäder in Altbauten barrierefrei um, zwischen Freiburg und Emmendingen, mit einem festen Ansprechpartner von der Planung bis zur Abnahme.“

Den ersten Satz kann die KI keiner Frage zuordnen. Der zweite passt genau zu dem, was jemand mit einem alten Bad und einer Mutter, die schlecht zu Fuß ist, in ChatGPT eintippt. Wie das Google-Unternehmensprofil, dein kostenloser Firmeneintrag bei Google, dabei mitspielt, steht im Beitrag über Local SEO für Betriebe vor Ort.

Gilt das auch für Gemini, Perplexity und Copilot?

Im Grundsatz ja, nur holt sich jeder KI-Assistent seine Treffer woanders. So beschreiben es die Anbieter selbst:

  • Die Gemini-App, der KI-Assistent von Google, nutzt Inhalte, die Googles Suchprogramm von Websites abruft.
  • Copilot, der KI-Assistent von Microsoft, sucht über die Suchmaschine Bing; so beschreibt es Microsoft zumindest für den Copilot in seinen Office-Programmen (Microsoft 365).
  • Perplexity, eine KI-Suchmaschine, hat ein eigenes Suchprogramm, den PerplexityBot.

In der Auswertung von Ahrefs aus dem Juli 2025 stand gut jede vierte Quelle von Perplexity (28,6 Prozent) bei Google unter den ersten zehn Treffern, bei ChatGPT, Gemini und Copilot jeweils weniger als jede zehnte. Google hat außerdem zwei eigene KI-Antworten in der Suche: die KI-Übersicht über den Treffern und den KI-Modus, in dem du wie in einem Chat weiterfragst. Beide beruhen laut Google auf denselben Systemen wie die normale Trefferliste. Dort trägt ein guter Platz bei Google also am weitesten.

Die Grundlagen sind überall dieselben: eine Website, die alle Suchprogramme lesen dürfen, und klare Angaben, was du für wen und wo machst. Ob die Suchprogramme tatsächlich Zugang haben, prüft die Agentur.

Wer übernimmt was: Agentur, Team, du

Grundsätzlich kann die Agentur alles übernehmen. Bei unserer Betreuung für KI-Suchen machen wir das so; Bewertungen und Firmeneinträge kann dein Team übernehmen, nachdem wir es ihm gezeigt haben. Zwei Dinge bleiben bei dir.

Das macht die Agentur

  • Prüfen, dass die Suchprogramme von OpenAI, Google, Microsoft und Perplexity deine Website lesen dürfen. OpenAI rät, das auch beim Hoster zu klären, also bei dem Anbieter, auf dessen Server deine Website liegt. Sitzt vor deiner Website ein Dienst, der Seiten schneller ausliefert oder Angriffe abwehrt, gilt dasselbe dort: Kommen die Anfragen des OpenAI-Suchprogramms durch?
  • Jede Leistung auf eine eigene Seite bringen, die sagt, was du machst, für wen und wo, und die Website bei Google und Bing gut auffindbar halten.
  • Regelmäßig messen, wie oft KI-Assistenten deinen Betrieb über viele Fragen hinweg nennen und welche Quellen sie dabei angeben.

Das machen wir, oder dein Team übernimmt es

  • Nach jedem Auftrag alle Kunden per Nachricht mit Link um eine Bewertung bitten und auf jede Bewertung antworten. Am besten fragt, wer den Kunden kennt.
  • Die Firmendaten im Google-Unternehmensprofil und in den Verzeichnissen deiner Branche aktuell halten.
  • Den Test mit den drei Prompts aus der Checkliste jeden Monat wiederholen, verteilt über drei Tage, und notieren, wer genannt wird.

Das bleibt bei dir

  • Der Satz, der sagt, was du für wen, wo und wie machst, etwa nach dem Muster „Wir machen [Leistung] für [Kunden] in [Gebiet], [so arbeiten wir].“ Wir schärfen ihn mit dir, aber was du für wen machst, weißt nur du.
  • Die Absage an jeden Anbieter, der dir verspricht, dass ChatGPT dich sicher empfiehlt. OpenAI schreibt selbst, dass ChatGPT keinen Platz garantiert.

Kostenlose Checkliste zum Mitnehmen

Drei Prompts, die du heute selbst testen kannst

Ein Prompt ist die Frage, die du ChatGPT stellst. Stell die drei Prompts heute selbst, jeweils in einem neuen Chat, und ersetze die Platzhalter in eckigen Klammern durch Branche, Leistung und Ort. Bei jeder Prüffrage steht, wer sie übernimmt.

  • Du selbst: Prompt 1: Wen empfiehlt ChatGPT auf die Frage „Welche [Branche] in [Ort] kannst du empfehlen?“
  • Du selbst: Prompt 2: Wen nennt ChatGPT, wenn du deine Lage wie ein Kunde schilderst?
  • Du selbst: Prompt 3: Was weiß ChatGPT über deinen Betrieb?
  • Du selbst: Hat ChatGPT für die Antwort im Netz gesucht?
  • Wir oder dein Team: Wird dein Betrieb an mehreren Tagen genannt?
  • Wir oder dein Team: Welche Quellen nennt ChatGPT unter der Antwort?
  • Du selbst: Wirst du genannt, wenn du nach deiner Spezialität fragst?
  • Agentur: Dürfen die Suchprogramme der KI-Assistenten deine Website lesen?
  • Agentur: Ist deine Website bei Bing gut zu finden?
  • Agentur: Beantwortet deine Website die Fragen aus den Prompts?

Checkliste als PDF herunterladen

Wie lange dauert es, und was kostet es?

Wann du etwas merkst

Rechne bei SEO mit sechs bis neun Monaten, bis du die Wirkung an deinen Anfragen merkst. Wann ChatGPT dich nennt, kann dir niemand seriös vorhersagen, dafür schwanken die Antworten zu stark. Eine Sache geht schnell: Hat deine robots.txt den OAI-SearchBot ausgesperrt, dauert es laut OpenAI rund 24 Stunden, bis die Korrektur wirkt.

Was wir dafür berechnen

Jetzt ein kurzer Werbeblock:

  • Unsere SEO-Betreuung beginnt bei 795 € im Monat, die Optimierung für KI-Assistenten steckt in jeder Preisstufe. Alle Stufen findest du gleich unter diesem Beitrag.
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Häufige Fragen zu ChatGPT und SEO

Was bedeuten ChatGPT SEO und LLM SEO?

Beide meinen, eine Website so aufzustellen, dass ChatGPT und andere KI-Assistenten den Betrieb verstehen und empfehlen. LLM steht für Large Language Model, das Sprachmodell hinter einem KI-Assistenten. In der Praxis ist das dasselbe wie GEO, kurz für Generative Engine Optimization; was GEO genau ist, steht im Vergleich von SEO und GEO.

Kann ich mir einen Platz in der Antwort von ChatGPT kaufen?

Einen Platz in der Antwort nicht. Anzeigen gibt es seit Ende August 2026 auch in Deutschland, allerdings nur in der kostenlosen Version und im günstigen Tarif Go, klar gekennzeichnet und getrennt von der eigentlichen Antwort. Laut OpenAI beeinflusst Werbung die Antworten von ChatGPT nicht. In der Antwort selbst landet nur, wen ChatGPT für passend hält. Solche Anzeigen schalten wir auf Wunsch für dich, ähnlich wie bei unserer Google-Ads-Betreuung.

Hilft es, wenn ich ChatGPT selbst von meinem Betrieb erzähle?

Für deine eigenen Antworten ja, für die deiner Kunden nicht. Laut OpenAI merkt sich ChatGPT mit eingeschalteter Erinnerungsfunktion Angaben aus deinen Chats, um deine eigenen Antworten anzupassen. Was deine Kunden zu sehen bekommen, hängt davon ab, was ChatGPT im Netz über dich findet.

Soll ich ChatGPT verbieten, mit meinen Texten zu lernen?

Das geht: Deine Agentur sperrt dafür in der robots.txt, der Datei mit den Leseregeln für Suchprogramme, den GPTBot, also das Programm, das Texte fürs Training sammelt. In den Suchantworten bleibst du laut OpenAI trotzdem, solange der OAI-SearchBot lesen darf. Ich rate kleinen Betrieben, beide zuzulassen, denn was ein Sprachmodell im Training über dich lernt, kann auch in Antworten ohne Websuche auftauchen. Ob du zusätzlich eine llms.txt brauchst, steht in einem eigenen Beitrag.

Empfiehlt ChatGPT auch Betriebe ohne eigene Website?

Möglich ist es: Für Fragen nach Betrieben in der Nähe kann ChatGPT laut OpenAI auch Firmeneinträge anderer Anbieter nutzen. Ohne Website weiß die KI aber kaum, was du genau anbietest, für wen und wie. Damit fehlt ihr der Grund, dich bei einer bestimmten Frage auszuwählen.

Brauchen meine Kunden ein ChatGPT-Abo, damit ChatGPT im Netz sucht?

Nein. Die Websuche gibt es laut OpenAI in allen Tarifen, auch in der kostenlosen Version und sogar ohne Anmeldung. Wie oft gesucht werden darf, hängt vom Tarif ab. Für deinen eigenen Test mit den drei Test-Fragen aus der Checkliste genügt die kostenlose Version.

Key Takeaways

  1. Behalte dein SEO als Grundlage, aber verlass dich nicht darauf, dass dein Platz bei Google bis in ChatGPT trägt.
  2. Schreib selbst auf, was du für wen und wo machst, und lass jede Leistung auf einer eigenen Seite genau so erklären.
  3. Lass deine Agentur prüfen, dass alle KI-Assistenten deine Website lesen dürfen.
  4. Gib Bewertungen und Firmeneinträge einer festen Person in deinem Team, nachdem wir ihr gezeigt haben, wie es geht, oder lass sie uns machen.
  5. Lass die drei Test-Fragen jeden Monat stellen, verteilt über drei Tage. Einen „Platz 1 in ChatGPT“ kaufst du niemandem ab.

Quellen

Stand: Oktober 2026

Vorschau der Checkliste „Drei Prompts, die du heute selbst testen kannst“ von Schoch & Friends

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Die drei Prompts und sieben Prüffragen als PDF, zum Ausdrucken und Abhaken mit deinem Team.

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Daniel Schoch, SEO-Experte seit 2008

Autor

Daniel Schoch

Daniel Schoch ist Online-Marketing-Unternehmer aus Freiburg, SEO-Experte seit 2008 und einer der ersten GEO-Anbieter in Deutschland (seit 2023). Als Gründer und Geschäftsführer von Schoch & Friends hilft er Dienstleistern, über Google und KI-Suchen wie ChatGPT mehr qualifizierte Anfragen zu gewinnen.