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Arbeitet meine SEO-Agentur gut? Woran du es erkennst

Lohnt sich die Verlängerung, oder solltest du wechseln? Hier steht, woran du gute Arbeit erkennst, welche Zugänge dir gehören sollten und wie ein Agenturwechsel abläuft.

07.10.2026 von Daniel Schoch
Letzte Aktualisierung: 07.10.2026
15 Min

Key Facts zu diesem Artikel

Kurz-Zusammenfassung

Eine SEO-Agentur arbeitet gut, wenn nach der üblichen Anlaufzeit, in der Regel sechs bis neun Monate, mehr Anfragen über Google kommen, wenn du ihre Berichte ohne Nachfragen verstehst und wenn alle Zugänge auf deinen Betrieb laufen. SEO heißt Suchmaschinenoptimierung, also die Arbeit daran, dass Google deine Website weit oben zeigt. Besucherzahlen allein beweisen dabei wenig. Bringt die Agentur fehlende Punkte auch nach einem offenen Gespräch nicht in Ordnung, ist ein Wechsel sinnvoll; im Zweifel hilft vorher eine Zweitmeinung. Nach unserer Erfahrung bei Schoch & Friends geht beim Wechsel nichts verloren, was bei Google gewachsen ist, wenn Website und Domain, also deine Adresse im Netz, dir gehören.

Was du hier lernst

  • Woran du gute SEO-Arbeit erkennst, auch ohne Fachwissen
  • Was in einen verständlichen Bericht gehört und welche Sätze nur beschäftigt klingen
  • Welche Zugänge und Rechte bei dir liegen sollten
  • Wann du verlängerst, wann du wechselst und wie ein Wechsel abläuft

Wann ist das für dich relevant?

  • Dein Vertrag mit der SEO-Agentur läuft bald aus, und du weißt nicht, ob du verlängern sollst.
  • Du bekommst jeden Monat einen Bericht und verstehst ihn nicht.
  • Du denkst über einen Wechsel nach und hast Sorge, dass die bisherige Arbeit dann weg ist.

Wie groß sind Aufwand und Nutzen?

  • Nutzen: Du entscheidest über die Verlängerung nach Anfragen und Belegen statt nach Bauchgefühl.
  • Für dich: ein Blick in deinen Vertrag und ein Gespräch mit deiner Agentur anhand der Prüfliste unten in diesem Beitrag.
  • Für dein Team: eine Liste aller Zugänge anlegen und bei jeder Anfrage notieren, wie der Kunde auf deinen Betrieb gekommen ist.
  • Für die Agentur: verständliche Berichte und, falls du wechselst, die Übergabe aller Zugänge.
  • Dauer: Zugänge sind schnell übertragen, beim Google-Unternehmensprofil kann eine Wartezeit von drei Tagen dazukommen. Bis eine neue Agentur an deinen Anfragen spürbar wirkt, vergehen sechs bis neun Monate.

Benötigte Tools

Zugang zur Google Search Console als Inhaber, zum Google-Unternehmensprofil als primärer Inhaber, so heißt die oberste Rolle dort, und zu Google Analytics als Administrator. Was diese Werkzeuge sind, steht im Abschnitt über die Zugänge.

Kurzantwort: Verlängere, wenn nach sechs bis neun Monaten, der üblichen Anlaufzeit, mehr Anfragen über Google kommen, du die Berichte ohne Nachfragen verstehst und alle Zugänge auf deinen Betrieb laufen. Wechsle, wenn die Agentur eines davon auch nach einem offenen Gespräch nicht in Ordnung bringt. Bist du unsicher, hol dir vorher eine Zweitmeinung von einer anderen Agentur.

Woran erkennst du, ob deine SEO-Agentur gut arbeitet?

An den Anfragen. SEO ist kein Selbstzweck. Ob es wirkt, siehst du an Anrufen, Mails und Formularen von Kunden, die dich über Google gefunden haben.

Anfragen zählen, nicht Besucher

Viele Berichte zeigen vor allem Besucherzahlen. Besucher sagen wenig, wenn es die falschen sind.

Ich bin Daniel Schoch und führe die SEO-Agentur Schoch & Friends in Freiburg. Der Grund ist meist derselbe: Es fehlen Seiten zu den kaufnahen Suchbegriffen; ein Beispiel steht im Beitrag über die Agentursuche.

  • Kaufnahe Suchbegriffe tippt jemand, der einen Anbieter sucht, etwa „Steuerberater Freiburg“ oder „Badsanierung Emmendingen“.
  • Ratgeberbegriffe wie „Heizung entlüften“ bringen Leser, die erst einmal nur etwas wissen wollen.

Google Analytics, das Messwerkzeug von Google für Websites, kann Handlungen, die für deinen Betrieb wichtig sind, eigens zählen, etwa ein abgeschicktes Kontaktformular. Google nennt sie Schlüsselereignisse. Frag deine Agentur, ob das eingerichtet ist.

Was nach sechs bis neun Monaten sichtbar sein sollte

SEO wirkt in der Regel nach sechs bis neun Monaten spürbar an den Anfragen. Vorher gibt es Zwischenschritte, an denen du siehst, ob es läuft. So sieht das bei uns bei Schoch & Friends aus:

  • In den ersten Wochen: eine Bestandsaufnahme deiner Website, eine Keyword-Analyse, also die Liste der Suchbegriffe, mit denen deine Kunden suchen, und ein Plan mit Maßnahmen.
  • In den Monaten danach: Die Maßnahmen stehen sichtbar auf deiner Website, etwa neue oder überarbeitete Seiten für deine Leistungen.
  • Nach und nach: Deine Website erscheint bei den kaufnahen Suchbegriffen weiter oben. Das zeigt die Google Search Console, das kostenlose Werkzeug, in dem Google anzeigt, bei welchen Suchen deine Website erscheint.
  • In der Regel nach sechs bis neun Monaten: mehr Anfragen über Google als vorher.
Gute SEO-Arbeit zeigt sich in Schritten. Ablauf in vier Stationen: In den ersten Wochen Bestandsaufnahme, Suchbegriffe und ein Plan mit Maßnahmen. In den Monaten danach Maßnahmen sichtbar auf deiner Website. Nach und nach weiter oben bei kaufnahen Suchbegriffen. Rot markiert das Ziel: nach sechs bis neun Monaten mehr Anfragen über Google. Darunter: Anfragen zählen, nicht Besucher.
Gute SEO-Arbeit zeigt sich in Schritten: erst ein Plan, dann sichtbare Änderungen, dann bessere Plätze und nach sechs bis neun Monaten mehr Anfragen.

Welche frühen Zeichen in der Search Console du schon vorher sehen kannst, steht im Beitrag über die Dauer von SEO.

Google rät, eine Agentur vor dem Vertrag zu fragen, welche Ergebnisse sie in welchem Zeitraum erwartet, woran sie ihren Erfolg misst und ob sie alle Änderungen an der Website offenlegt. Hast du das damals gefragt, ist die Antwort heute dein Maßstab. Wenn nicht, frag jetzt nach.

Warnzeichen während der Zusammenarbeit

  • Die Agentur verspricht dir Platz 1. Laut Google kann niemand eine erste Position garantieren.
  • Auf die Frage, was sie geändert hat, kommt keine klare Antwort. Google schreibt, eine Agentur mit Zugang zum Server, auf dem deine Website liegt, sollte jede Änderung erklären können.
  • Die Agentur kauft Links auf anderen Websites. Gekaufte Links, die den Platz in den Suchergebnissen verbessern sollen, verstoßen gegen Googles Spam-Richtlinien. Die Website kann dann weiter unten oder gar nicht mehr erscheinen.

Worauf du schon vor dem Vertrag achten kannst, steht im Beitrag woran du eine gute SEO-Agentur erkennst.

Was gehört in einen guten SEO-Bericht?

Ein guter Bericht beantwortet drei Fragen: Was hat sich bei den Anfragen getan, was hat die Agentur gemacht, und was kommt als Nächstes und warum.

Das sollte drinstehen

  • Die Anfragen über Google im Vergleich zum selben Monat im Vorjahr. Viele Betriebe haben Saisons, ein Vergleich mit dem Vormonat täuscht dann.
  • Die Positionen für deine wichtigsten kaufnahen Suchbegriffe, jeden Monat dieselbe Liste, damit du vergleichen kannst.
  • Die Arbeiten des Monats, jeweils mit der Seite, die geändert wurde.
  • Der Plan für die nächsten Wochen, mit Begründung.

Misst deine Agentur auch, ob KI-Assistenten wie ChatGPT dich empfehlen, gehört das dazu. Passende Fragen stehen im Beitrag KI-Sichtbarkeit messen.

Floskeln erkennen

Ein Satz, unter dem du dir keine Arbeit vorstellen kannst, ist eine Floskel. Wir Agenturen erfinden gern Wörter, die beschäftigt klingen. Frag dann nach:

Im Bericht steht Frag nach
„Laufende Onpage-Optimierung“ Welche Seiten wurden geändert, und was genau?
„Der Sichtbarkeitsindex ist gestiegen“ Bei welchen Suchbegriffen? Der Index ist eine Kennzahl aus SEO-Werkzeugen, keine Zahl von Google.
„Die Besucherzahlen sind stark gestiegen“ Über welche Seiten, und wie viele Anfragen kamen darüber?
„Technische Optimierungen durchgeführt“ Welcher Fehler war es, und woran sehe ich, dass er behoben ist?
„Wir bauen Autorität auf“ Autorität heißt hier meist: Links von anderen Websites auf deine. Woher kommen sie, und hat jemand dafür bezahlt?

Wem gehören Zugänge, Domain und Website?

Alle Konten sollten auf deinen Betrieb laufen. Deine Agentur arbeitet darin mit vollem Zugriff, den du jederzeit entziehen kannst. Läuft ein Konto auf die Agentur, bist du beim Wechsel auf ihre Mithilfe angewiesen. Die oberste Rolle heißt in jedem Google-Werkzeug anders; gemeint ist immer die, die Nutzer hinzufügen und entfernen darf.

Tabelle seitlich wischen →

Zugang Wofür Was du brauchst
Google Search Console zeigt, bei welchen Suchen deine Website erscheint Rolle Inhaber. Nur Inhaber können laut Google Nutzer hinzufügen und entfernen
Google-Unternehmensprofil dein Eintrag mit Adresse und Bewertungen in Google Maps und in der Suche Rolle primärer Inhaber. Administratoren können laut Google keine Nutzer hinzufügen oder entfernen
Google Analytics misst Besucher und Anfragen auf deiner Website Rolle Administrator. Nur damit lassen sich laut Google Nutzer hinzufügen
Hosting der Server, auf dem deine Website liegt Vertrag auf deinen Betrieb oder ein eigener Zugang mit vollen Rechten
Domain deine Adresse im Netz, etwa beispiel.de dein Betrieb als Domaininhaber
Website die Inhalte und Einstellungen deiner Seiten ein eigener Zugang als Administrator

Schau in deinen Vertrag

Bei .de-Adressen schließt der Domaininhaber den Vertrag mit der DENIC, der zentralen Vergabestelle für .de-Domains. Lass prüfen, ob dort dein Betrieb eingetragen ist oder die Agentur.

Kritisch wird es, wenn die Website dir gar nicht gehört. Im Alltag nennen viele so etwas einen Knebelvertrag: Die Website läuft, solange du zahlst, und gehört der Agentur. Texte, Fotos und Programmcode können nach dem Urheberrecht geschützt sein; was du damit darfst, hängt von deinem Vertrag ab.

Schau in deinen Vertrag, wem Domain, Website, Texte und Fotos gehören. Ist das unklar, frag einen Anwalt. Wir sind eine Agentur und keine Kanzlei, dieser Beitrag ist keine Rechtsberatung.

Verlängern oder wechseln?

Verlängere, wenn drei Dinge stimmen: Die Anfragen über Google sind gestiegen, du verstehst die Berichte, und die Zugänge liegen bei dir. Fehlt eines davon, sprich es vor der Verlängerung offen an. Kommt keine überzeugende Antwort, hol dir eine Zweitmeinung.

Bestätigt die Zweitmeinung die Lücken, wechsle. Findet sie keine, bleib. Fehlen dir nur Zugänge, lass sie dir übertragen.

Verlängere, wenn Anfragen, Berichte und Zugänge stimmen. Entscheidungsweg ab „Vertrag läuft bald aus“: Mehr Anfragen über Google? Berichte verständlich? Zugänge bei dir? Alle drei ja: verlängern. Mindestens ein nein: offen ansprechen; bei überzeugender Antwort verlängern, sonst eine Zweitmeinung holen, mit Lesezugang. Rot markiert die Entscheidung: Lücken bestätigt? Ja: wechseln. Nein: bleiben, fehlende Zugänge übertragen lassen.
Verlängere, wenn Anfragen, Berichte und Zugänge stimmen; fehlt etwas, sprich es an, hol dir im Zweifel eine Zweitmeinung und wechsle, wenn sie die Lücken bestätigt.

Was eine Zweitmeinung ist

Eine andere Agentur oder ein unabhängiger SEO-Berater schaut auf deine Website, deine Daten und die Berichte deiner Agentur. Dafür reicht ein Lesezugang. Google rät, bei so einer Prüfung in der Search Console nur Leserechte zu vergeben.

  • In der Search Console heißt das „eingeschränkter Nutzer“: Er sieht laut Google die meisten Daten, ändern kann er so gut wie nichts.
  • Den Zugang nimmst du nach der Prüfung wieder weg.

Wann der richtige Zeitpunkt ist

Einige Wochen vor dem letzten Tag, an dem du noch kündigen kannst. Dann bleibt Zeit für Antworten und eine Entscheidung in Ruhe.

Wie läuft ein Agenturwechsel ab?

Nach meiner Erfahrung ist ein Agenturwechsel in der Branche normal und läuft meist sauber.

Bei uns bei Schoch & Friends hängt der Ablauf davon ab, wie du mit deiner alten Agentur auseinandergehst:

  • Bei gutem Verhältnis geben wir dir eine Liste, was die alte Agentur übergeben soll, etwa Zugänge, Keyword-Analyse und die letzten Berichte. Den Rest erledigen wir.
  • Bei schlechtem Verhältnis übernehmen wir die Gespräche komplett. Was die alte Agentur übergeben muss, richtet sich nach deinem Vertrag.

Die Reihenfolge

  1. Search Console zuerst. Hat die alte Agentur dich nicht als Inhaber eingetragen, bestätigen wir die Inhaberschaft deiner Website in deinem eigenen Google-Konto neu, über einen kleinen Eintrag in den Einstellungen deiner Domain, den wir für dich setzen. Als bestätigter Inhaber siehst du laut Google alle Daten der Property, so heißt deine Website in der Search Console. Die bisherigen Daten gehen also nicht verloren.
  2. Rechte neu verteilen. Du bleibst Inhaber und trägst uns als uneingeschränkten Nutzer ein, so heißt in der Search Console die Rolle mit vollem Zugriff. Du kannst sie uns jederzeit wieder entziehen.
  3. Alte Agentur entfernen. Du nimmst ihr als Inhaber die Rechte, wir entfernen ihren Bestätigungsnachweis; laut Google könnte sie sich sonst wieder eintragen.
  4. Unternehmensprofil übernehmen. Ist die alte Agentur dort primärer Inhaber und reagiert nicht, kannst du bei Google den Zugriff anfordern. Der Inhaber hat laut Google drei Tage Zeit zu antworten, danach kannst du das Profil in vielen Fällen selbst übernehmen.

Wenn die Website dir nicht gehört

Dann bauen wir sie neu, je nach Größe sehr schnell und auf einer Technik, die für Google ausgelegt ist. Übernehmen dürfen wir nur, was dir gehört, etwa Texte und Fotos, an denen du die Rechte hast. Die Struktur der Seiten bauen wir nach, alles andere ersetzen wir durch Neues. Ändern sich dabei Adressen, leiten wir die alten dauerhaft auf die neuen weiter, wie Google es empfiehlt.

Die größte Sorge: Geht Arbeit verloren?

Manchmal heißt es beim Kündigen, dann sei die ganze bisherige Arbeit weg. Nach meiner Erfahrung stimmt das nicht, wenn Website und Domain dir gehören: Was bei Google gewachsen ist, hängt an beiden, nicht am Vertrag mit der Agentur. Ein Wechsel ist meist sogar gut, weil jemand mit frischem Blick draufschaut. Bei übernommenen Kunden habe ich fast jedes Mal Lücken gefunden, die vorher niemand gesehen hatte.

Wir gehen zum Start alles einmal durch, wie beim Check vor dem Start eines Flugzeugs, und heben erst danach ab. Dazu gehört die Keyword-Analyse: Gibt die alte Agentur sie nicht heraus, machen wir sie neu, und auch eine gute übernommene prüfen wir nach.

Beim Agenturwechsel kommt die Search Console zuerst, dann die Rechte, dann der Check vor dem Start. Startbahn mit fünf Markierungen: 1 Search Console zuerst, du bist bestätigter Inhaber. 2 Rechte neu verteilen: du bleibst Inhaber, neue Agentur wird uneingeschränkter Nutzer. 3 alte Agentur entfernen. 4 Unternehmensprofil übernehmen. 5 rot markiert: Check vor dem Start. Danach hebt das Flugzeug ab: Start der Betreuung.
Beim Agenturwechsel kommt die Search Console zuerst, dann die Rechte, dann der Check vor dem Start, wie vor dem Abheben eines Flugzeugs.

Wer übernimmt was: Agentur, Team, du

Die Agentur macht die Arbeit, du behältst die Schlüssel. Bei unserer SEO-Betreuung für Dienstleister übernehmen wir alles, was mit der Website und mit Google zu tun hat. Zwei Aufgaben kann dein Team übernehmen, nachdem wir ihm gezeigt haben, wie es geht.

Das macht die Agentur

  • Verständliche Berichte schreiben, so wie oben beschrieben.
  • Beim Wechsel die Search Console einrichten, dir zeigen, wie du der alten Agentur als Inhaber die Rechte entziehst, und ihren Bestätigungsnachweis entfernen.
  • Die Keyword-Analyse prüfen oder neu machen.

Das übernimmt dein Team

  • Bei jeder Anfrage fragen, wie der Kunde auf deinen Betrieb gekommen ist, und die Antwort notieren. So siehst du, ob Google wirklich Kunden bringt.
  • Eine Liste aller Konten führen: welcher Zugang, wer Inhaber ist, wer welche Rechte hat.

Das bleibt bei dir

  • Den Vertrag lesen: Wem gehören Domain, Website, Texte und Fotos, wie lange läuft er, und bis wann kannst du kündigen?
  • Inhaber bleiben, in der Search Console, im Unternehmensprofil, bei Domain und Hosting.
  • Die Entscheidung, ob du verlängerst oder wechselst. Dabei hilft dir die Prüfliste unten.

Kostenlose Checkliste zum Mitnehmen

Prüfliste vor der Vertragsverlängerung

Geh diese zehn Fragen einige Wochen vor dem letzten Tag durch, an dem du noch kündigen kannst. Bei jeder Frage steht, wer sie beantwortet: du selbst, gern mit jemandem aus deinem Team, oder deine jetzige Agentur. Ein Nein ist kein Kündigungsgrund, aber ein Punkt fürs Gespräch.

  • Du selbst: Kommen heute mehr Anfragen über Google als vor einem Jahr?
  • Agentur: Stehst du bei deinen wichtigsten kaufnahen Suchbegriffen weiter oben als vor einem Jahr?
  • Du selbst: Verstehst du den letzten Bericht ohne Nachfragen?
  • Agentur: Steht im Bericht, welche Seite geändert wurde und warum?
  • Du selbst: Ist dein Betrieb Inhaber in der Google Search Console?
  • Du selbst: Ist dein Betrieb primärer Inhaber im Google-Unternehmensprofil?
  • Du selbst: Hat dein Betrieb in Google Analytics die Rolle Administrator?
  • Du selbst: Laufen Domain und Hosting auf deinen Betrieb?
  • Du selbst: Was sagt dein Vertrag zu Website, Texten, Fotos und Kündigung?
  • Du selbst: Meldet die Search Console eine manuelle Maßnahme?

Checkliste als PDF herunterladen

Wie lange dauert ein Wechsel, und was kostet er?

Wie lange es dauert

Ein Wechsel geht schnell, die Wirkung braucht Zeit. Die Search Console richten wir ein, sobald wir an die Einstellungen deiner Domain kommen. Beim Unternehmensprofil rechnest du mit drei Tagen Wartezeit, wenn der bisherige Inhaber nicht antwortet. Bis du die Arbeit der neuen Agentur an deinen Anfragen merkst, rechne wieder mit sechs bis neun Monaten.

Was wir dafür berechnen

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Wovon der Preis für SEO grundsätzlich abhängt, steht im Beitrag was SEO für kleine Betriebe kostet. Alle Entscheidungshilfen findest du auf der Übersicht SEO entscheiden, alle Wissensbeiträge unter Wissen.

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Häufige Fragen zum SEO-Vertrag und Agenturwechsel

Worauf achte ich in einem neuen SEO-Vertrag?

Auf vier Dinge: Laufzeit und Kündigungsfrist, wem Domain, Website, Texte und Fotos gehören, dass alle Konten auf deinen Betrieb laufen, und was im monatlichen Bericht stehen soll. Steht etwas davon nicht im Vertrag, frag vor der Unterschrift nach. Wie du die passende Agentur findest, steht im Beitrag eine gute SEO-Agentur finden.

Kann ich einen laufenden SEO-Vertrag vorzeitig beenden?

Das regelt dein Vertrag, also Laufzeit, Kündigungsfrist und mögliche Sonderregeln. Sprich zuerst offen mit deiner Agentur, oft lässt sich eine Lösung finden. Ob ein Recht zur vorzeitigen Kündigung besteht, beurteilt ein Anwalt, keine Agentur.

Was ist der Unterschied zwischen einer Zweitmeinung und einem SEO-Audit?

Ein SEO-Audit ist eine gründliche Prüfung der Website. Laut Google sollte es realistisch schätzen, was sich verbessern lässt und wie viel Arbeit das ist. Eine Zweitmeinung schaut zusätzlich auf die Arbeit und die Berichte der bisherigen Agentur. Für beides genügt in der Search Console ein Lesezugang.

Was passiert mit meinen Plätzen bei Google, wenn ich die Agentur wechsle?

Durch den Wechsel allein ändert sich nach meiner Erfahrung wenig, solange Website und Domain dir gehören und gleich bleiben. Wird die Website neu gebaut und ändern sich Adressen, leiten dauerhafte Weiterleitungen die alten auf die neuen um. Google kündigt bei solchen Umbauten selbst vorübergehende Schwankungen an.

Brauche ich für einen Agenturwechsel einen Anwalt?

Meist nicht. Einen Anwalt brauchst du, wenn der Vertrag unklar ist oder es Streit darüber gibt, wem Website, Domain, Texte oder Fotos gehören. Für die Übergabe der Zugänge genügt nach meiner Erfahrung fast immer eine klare Liste.

Wie oft sollte ich mit meiner SEO-Agentur sprechen?

Regelmäßig zu einem festen Termin. Bei uns ist das am Anfang einmal im Monat, später einmal im Quartal, dazwischen geht vieles per Sprachnachricht. Wichtiger als die Zahl der Termine ist, dass du nach jedem Termin weißt, was als Nächstes passiert.

Key Takeaways

  1. Miss deine SEO-Agentur an den Anfragen über Google, nicht an Besucherzahlen.
  2. Verlang Berichte, die sagen, was geändert wurde, warum und was als Nächstes kommt.
  3. Sorg dafür, dass Search Console, Unternehmensprofil und Analytics auf deinen Betrieb laufen, und lies nach, wem Domain und Website laut Vertrag gehören.
  4. Verlängere, wenn Anfragen, Berichte und Zugänge stimmen. Wechsle, wenn die Agentur Lücken auch nach einem offenen Gespräch nicht schließt; im Zweifel hilft vorher eine Zweitmeinung mit Lesezugang.
  5. Nach unserer Erfahrung bei Schoch & Friends geht beim Wechsel keine Arbeit verloren, wenn Website und Domain dir gehören. Lass die neue Agentur zum Start trotzdem alles einmal prüfen.

Quellen

Stand: Oktober 2026

Vorschau der Checkliste „Prüfliste vor der Vertragsverlängerung“ von Schoch & Friends

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Die zehn Fragen vor der Vertragsverlängerung als PDF, zum Ausdrucken und Abhaken mit deinem Team.

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Daniel Schoch, SEO-Experte seit 2008

Autor

Daniel Schoch

Daniel Schoch ist Online-Marketing-Unternehmer aus Freiburg, SEO-Experte seit 2008 und einer der ersten GEO-Anbieter in Deutschland (seit 2023). Als Gründer und Geschäftsführer von Schoch & Friends hilft er Dienstleistern, über Google und KI-Suchen wie ChatGPT mehr qualifizierte Anfragen zu gewinnen.