Eine gute SEO-Agentur finden: woran du sie erkennst
Wen beauftrage ich, und woran erkenne ich Qualität vor dem Vertrag? Hier stehen die Warnzeichen aus dem Erstgespräch, was eine gute Agentur ausmacht und zwölf Fragen, die du in jedes Gespräch mitnehmen kannst.
Key Facts zu diesem Artikel
Kurz-Zusammenfassung
Ob eine SEO-Agentur gut arbeitet, siehst du an den Ergebnissen erst nach Monaten. Vor dem Vertrag erkennst du Qualität an ihren Antworten: Eine gute Agentur garantiert keinen Platz bei Google, erklärt jede Maßnahme, misst Erfolg an Anfragen und lässt deine Internetadresse (Domain), deine Website und deine Google-Konten auf deinen Namen laufen. Warnzeichen sind Platz-1-Versprechen, geheime Verfahren, Besucherzahlen als einziger Erfolgsbeweis, Texte aus der KI-Massenproduktion und der Satz, SEO sei tot. Ob Agentur oder Freelancer, ist zweitrangig, solange ein Profi die Arbeit macht.
Was du hier lernst
- An welchen fünf Warnzeichen du eine schlechte SEO-Agentur im Erstgespräch erkennst
- Welche Methoden Google ausdrücklich verbietet und was dir dabei droht
- Was eine gute Agentur ausmacht und welche Konten und Verträge auf deinen Namen laufen müssen
- Was du selbst entscheidest, was dein Team übernimmt und was die Agentur
Wann ist das für dich relevant?
- Du suchst zum ersten Mal eine SEO-Agentur, etwa nach einer Gründung oder Übernahme.
- Du hast mehrere Angebote auf dem Tisch und weißt nicht, wie du sie vergleichen sollst.
- Ein Anbieter hat dir einen Platz ganz oben bei Google versprochen, und das kommt dir merkwürdig vor.
Wie groß sind Aufwand und Nutzen?
- Nutzen: Du vermeidest Monate, in denen du für eine Agentur bezahlst, die deiner Website nichts bringt oder ihr sogar schadet.
- Für dich: zwei bis drei Erstgespräche mit den zwölf Fragen aus der Checkliste und ein genauer Blick in die Verträge.
- Für dein Team: vorab nachsehen, auf wessen Namen Internetadresse, Google-Unternehmensprofil und das Google-Werkzeug Search Console heute laufen.
- Dauer: Gutes SEO zeigt sich nach sechs bis neun Monaten in deinen Anfragen.
Kurzantwort: Beauftrage eine Agentur oder einen Freelancer, wichtig ist ein Profi als fester Ansprechpartner. Qualität erkennst du vor dem Vertrag daran, dass er keine Platzierung garantiert, jede Maßnahme verständlich erklärt, Erfolg an Anfragen misst und Website und Google-Konten auf deinen Namen laufen lässt. Laut Google kann niemand einen ersten Platz garantieren.
Warum ist eine gute SEO-Agentur so schwer zu erkennen?
Weil du ihre Arbeit erst beurteilen kannst, wenn du schon lange bezahlt hast. SEO, also die Arbeit daran, dass Google deine Website weiter oben zeigt, wirkt erst nach sechs bis neun Monaten. Bis dahin bleibt dir nur, der Agentur zu glauben.
Dazu kommt die Auswahl: Der Begriff „seo agentur“ wird in Deutschland rund 4.400-mal im Monat bei Google gesucht (eigene Messung vom 06.10.2026), und um diese Suchanfragen werben gute und schlechte Anbieter.
Was dich ein Fehlgriff kostet
- Zeit: Monate, in denen deine Website nicht besser wird, während Wettbewerber weiterarbeiten.
- Geld: Monatsgebühren für Berichte, die gut aussehen und keine Anfragen bringen.
- Sichtbarkeit: Setzt die Agentur Tricks ein, die Google in seinen Spam-Richtlinien verbietet, kann deine Website laut Google schlechter platziert werden oder ganz aus den Suchergebnissen verschwinden.
Nach einer Gründung oder Übernahme suchst du oft zum ersten Mal eine Agentur, und auch eingesessene Betriebe stehen oft zum ersten Mal vor dieser Wahl.
Ich bin Daniel Schoch, führe die SEO-Agentur Schoch & Friends in Freiburg und mache SEO seit 2008. Die folgenden Warnzeichen sind mir bei Websites, die ich von anderen Agenturen übernommen habe, immer wieder begegnet; die meisten nennt auch Google selbst.
Woran erkennst du im Erstgespräch eine schlechte SEO-Agentur?
An Versprechen, die gut klingen und sich nicht halten lassen. Diese fünf Warnzeichen erkennst du auch ohne SEO-Wissen.
1. Die Garantie: „Ich bringe dich auf Platz 1.“
Bei SEO kann niemand einen Platz garantieren, und Google sagt das selbst: Niemand könne eine Platzierung an erster Stelle garantieren. Google warnt außerdem vor Anbietern, die eine besondere Beziehung zu Google behaupten.
2. Der geheime Trick oder das eigene Wunderwerkzeug
„Wir arbeiten mit einem eigenen Verfahren, das wir nicht verraten.“ Dahinter steckt nach meiner Erfahrung entweder heiße Luft oder ein Trick gegen Googles Regeln. Solche Tricks wirken manchmal eine Zeit lang, und die Anbieter zeigen beeindruckende Fallbeispiele. Wie es ein Jahr später aussah, zeigen sie selten.
Google rät zur Vorsicht, wenn ein Anbieter nicht klar sagt, was er vorhat. Behauptet eine Agentur, ihr Werkzeug sei von Google geprüft oder empfohlen, lass dir den Beleg zeigen.
3. Besucherzahlen als Erfolgsbeweis
Besucher zählen nur, wenn es die richtigen sind, also Leute, die bei dir etwas kaufen oder buchen wollen. Ich habe viele Websites voller Ratgebertexte gesehen, die Besucher brachten und kaum Anfragen, weil die kaufnahen Suchbegriffe fehlten, etwa „Dachdecker Offenburg“ statt „Dachrinne reinigen Anleitung“.
4. Massenhaft Texte aus der KI
Ein Angebot, wie ich es oft sehe: „Wir liefern dir jeden Monat 30 neue Blogbeiträge.“ Wer einer KI nur „Schreib mir einen Beitrag über X“ sagt, bekommt Wiedergekäutes. Google nennt das Erzeugen vieler Seiten ohne Mehrwert für die Leser „Missbrauch mit massenhaft generierten Inhalten“ und zählt es zum Spam, egal ob ein Mensch oder eine KI die Texte geschrieben hat.
Auch wir bei Schoch & Friends nutzen KI für Texte. Ein KI-Text lohnt sich aber nur, wenn ein Mensch ihn genau plant und etwas hineinbringt, das es woanders nicht gibt:
- eigene Erfahrung aus deinem Betrieb
- eigene Recherche und Zahlen
- das Wissen von Fachleuten
- drei, vier gut ausgewählte Studien mit einem eigenen Fazit
Google nennt es außerdem entscheidend, jeden KI-Text vor dem Veröffentlichen von Hand auf Richtigkeit zu prüfen.
5. „SEO ist tot, jetzt zählt nur noch GEO.“
GEO steht für Generative Engine Optimization, also die Arbeit daran, dass KI-Assistenten wie ChatGPT deinen Betrieb empfehlen. GEO baut auf SEO auf. Google schreibt, dass seine KI-Antworten in der Suche auf denselben Systemen beruhen wie die normale Trefferliste, und rät davon ab, für KI-Suchen besondere Tricks anzuwenden.
Wer dir erzählt, SEO sei vorbei, will dir nach meiner Erfahrung meist ein neues Produkt verkaufen.
Woran erkennst du Black-Hat-SEO?
Black-Hat-SEO sind Methoden, die gegen Googles Spam-Richtlinien verstoßen, um eine Website mit Tricks nach oben zu bringen. Diese fünf aus den Richtlinien (Stand 02.09.2026) werden kleinen Betrieben am ehesten angeboten:
- Link-Spam: Links von anderen Websites auf deine kaufen, im großen Stil tauschen oder automatisch erzeugen lassen, nur damit Google dich höher einstuft.
- Missbrauch mit massenhaft generierten Inhalten: viele Seiten ohne Mehrwert für die Leser, egal ob von Menschen oder von einer KI geschrieben.
- Brückenseiten (bei Google „Missbrauch von Brückenseiten“): viele fast gleiche Seiten, zum Beispiel eine je Ort, die Besucher alle auf dieselbe Seite schicken.
- Verborgener Text und verborgene Links: Suchbegriffe, die nur für Google gedacht sind, etwa weiße Schrift auf weißem Grund.
- Überflüssige Keywords: Texte, in denen ein Suchbegriff so oft vorkommt, dass sie sich kaum noch lesen lassen.
Dazu verbietet Google weitere Tricks, etwa Cloaking (Google sieht eine andere Seite als deine Besucher), alte Internetadressen mit gutem Ruf für billige Inhalte kaufen oder fremde Inhalte auf angesehenen Websites unterbringen.
Die Folge laut Google: Websites, die gegen die Richtlinien verstoßen, können schlechter platziert werden oder gar nicht mehr in den Suchergebnissen erscheinen. Das Risiko trägst du allein, denn es ist deine Website, die dann verschwindet.
Black Hat bei den KI-Suchen
Dasselbe Spiel läuft gerade bei ChatGPT und anderen KI-Assistenten. Viele GEO-Tricks halte ich für alte Black-Hat-Tricks in neuem Gewand. Was bei KI-Suchen wirklich zählt, steht im Vergleich von SEO und GEO.
Woran erkennst du eine gute SEO-Agentur?
An Offenheit: Eine gute Agentur sagt dir, was sie ändert, warum und woran du den Erfolg erkennst.
Jede Maßnahme wird erklärt
Google empfiehlt, vor dem Vertrag zu fragen, ob eine Agentur dir alle Änderungen an deiner Website zeigt und ihre Empfehlungen begründet. Die richtige Antwort ist ein schlichtes Ja, gefolgt von einem Plan in Sätzen, die du verstehst.
Bei uns bekommst du dafür einen festen Gesprächstermin, am Anfang jeden Monat, später einmal im Quartal. Hast du zwischendurch eine Frage, schickst du uns eine Sprachnachricht.
Die Zugänge laufen auf deinen Namen
Deine Domain, deine Website und deine Google-Konten gehören dir. Am wichtigsten ist die Search Console, das kostenlose Google-Werkzeug, das zeigt, über welche Suchbegriffe deine Website gefunden wird. Dort bleibst du Inhaber. Deine Agentur bekommt die Rolle „uneingeschränkter Nutzer“: sie sieht alle Daten und kann damit arbeiten. Andere hinzufügen oder entfernen können laut Search-Console-Hilfe nur Inhaber, und den Zugang der Agentur nimmst du jederzeit wieder zurück. Auf deinen Namen gehören:
- die Domain, also deine Internetadresse
- die Website und der Vertrag mit dem Hoster, also dem Anbieter, auf dessen Server sie liegt
- die Search Console
- das Google-Unternehmensprofil, dein kostenloser Firmeneintrag bei Google
- das Werkzeug, das deine Besucher misst, etwa Google Analytics
- das Google-Ads-Konto, falls du Anzeigen schaltest
Google rät, für eine Analyse vor dem Vertrag nur Lesezugriff auf die Search Console zu geben. Weitere Rechte gibst du erst, wenn du dich entschieden hast.
Kritisch finde ich Verträge, nach denen die Website am Ende nicht dem Kunden gehört. Frag deshalb, was mit deiner Website passiert, wenn die Zusammenarbeit endet. Entscheidend ist, was dazu im Vertrag steht.
Das Ziel heißt Anfragen
Google empfiehlt die Frage, welche Ergebnisse eine Agentur in welchem Zeitraum erwartet und wie sie Erfolg misst. Ein brauchbares Ziel lautet zum Beispiel: mehr Anfragen über das Kontaktformular für Dachsanierungen im Landkreis Lörrach. Ein schwaches Ziel lautet: mehr Besucher.
Ich rate außerdem: Lass dir Beispiele früherer Arbeit zeigen und zwei Kunden nennen, die du anrufen darfst. Eine Agentur, die gute Arbeit macht, hat damit kein Problem.
Auf einen Blick
| Warnzeichen | Gutes Zeichen |
|---|---|
| „Wir bringen dich auf Platz 1.“ | Erklärt, warum niemand einen Platz garantieren kann, und nennt ein realistisches Ziel. |
| „Unser Verfahren ist geheim.“ | Zeigt dir jede Änderung an deiner Website und begründet sie. |
| Bericht nur mit Besucherzahlen | Misst Anfragen, Anrufe und Buchungen. |
| Viele Texte im Monat, schnell aus der KI | Wenige Texte mit Erfahrung, Zahlen und Beispielen aus deinem Betrieb. |
| „SEO ist tot, du brauchst nur noch GEO.“ | Baut die Sichtbarkeit in KI-Suchen auf einer sauberen SEO-Grundlage auf. |
| Zugänge laufen auf die Agentur. | Du bist Inhaber, die Agentur arbeitet mit vollem Zugriff, den du jederzeit entziehen kannst. |
Agentur oder Freelancer: Was ist besser?
Fachlich ist ein guter Freelancer genauso gut wie eine Agentur. Solange ein Profi die Arbeit macht, unterscheide ich da nicht. Die Unterschiede liegen woanders, und du klärst sie mit drei Fragen:
- Ausfall: Wer übernimmt, wenn er krank ist oder Urlaub macht?
- Können: Was macht er selbst, und was gibt er ab, etwa Technik oder Texte?
- Dauer am Markt: Wie lange arbeitet er schon selbstständig?
Wichtiger als die Frage Agentur oder Freelancer ist, dass du für SEO einen festen Ansprechpartner hast. Ein eigener Mitarbeiter, ein Freelancer und eine Agentur gleichzeitig an derselben Website, das geht bei kleinen Betrieben nach meiner Erfahrung selten gut. Warum, und was dein Team selbst übernehmen kann, steht im Beitrag Selbst machen, Mitarbeiter, Freelancer oder Agentur?
Du hast schon eine Agentur?
Dann prüf vor der nächsten Verlängerung, ob die Zugänge bei dir liegen und ob du Anfragen siehst statt nur Besucherzahlen. Woran du das erkennst und wie ein Wechsel abläuft, steht im Beitrag Arbeitet meine SEO-Agentur gut?
Angst vor einem Wechsel brauchst du nicht; warum er sich oft sogar lohnt, steht im selben Beitrag.
Was machst du, was dein Team, was die Agentur?
Die Auswahl der Agentur bleibt bei dir. Fast alles andere kann eine gute Agentur übernehmen.
Das bleibt bei dir
- Zwei bis drei Anbieter finden, etwa über Empfehlungen aus deiner Branche oder eine Google-Suche mit deinem Ort. Mit jedem ein Erstgespräch führen, mit den zwölf Fragen der Checkliste.
- Das Ziel festlegen: welche Aufträge, welche Kunden, welches Gebiet.
- Den Vertrag lesen, besonders Laufzeit, Kündigungsfrist und die Stelle, wem die Website gehört.
- Inhaber aller Zugänge bleiben.
Das macht die Agentur
- Die Technik der Website, eine eigene Seite für jede Leistung und Texte mit echtem Mehrwert.
- Die Keyword-Analyse, also herausfinden, mit welchen Suchbegriffen deine Kunden nach dir suchen.
- Messen, wie viele Anfragen über die Website kommen, und dir das verständlich zeigen.
Das machen wir, oder dein Team übernimmt es
Diese Aufgaben machen wir für dich, oder dein Team übernimmt sie, nachdem wir ihm gezeigt haben, wie das geht:
- Alle Kunden nach dem Termin um eine Google-Bewertung bitten, per Nachricht mit einem Link zu deinem Google-Eintrag. Googles Richtlinien für Beiträge auf Google Maps verbieten, gezielt nur Zufriedene zu fragen oder Kunden vor Ort zur Bewertung zu drängen.
- Die Firmendaten im Google-Unternehmensprofil und in Verzeichnissen deiner Branche aktuell halten.
Das kann nur dein Team
- Fotos von der Arbeit liefern, beim Handwerker etwa vorher, während und nachher.
- Rückmeldungen von Kunden sammeln und an die Agentur weitergeben; was mehrere Kunden loben, gehört auf die Website. Ein Beispiel aus dem Handwerk steht im Beitrag was dein Team zu SEO beitragen kann.
Kostenlose Checkliste zum Mitnehmen
12 Fragen fürs Erstgespräch mit einer SEO-Agentur
Nimm diese Fragen in jedes Erstgespräch mit, ob Agentur oder Freelancer. Alle zwölf stellst du selbst; darunter steht, woran du eine gute Antwort erkennst.
- Du selbst: Was garantierst du mir?
- Du selbst: Woran messen wir den Erfolg?
- Du selbst: Was änderst du in den ersten drei Monaten an meiner Website, und warum?
- Du selbst: Wann sehe ich die ersten Ergebnisse?
- Du selbst: Hältst du dich an Googles Spam-Richtlinien?
- Du selbst: Wer schreibt die Texte, und wie setzt du KI ein?
- Du selbst: Auf wessen Namen laufen Domain, Search Console und Unternehmensprofil?
- Du selbst: Was passiert mit meiner Website, wenn die Zusammenarbeit endet?
- Du selbst: Welche Erfahrung hast du in meiner Branche und in meiner Region?
- Du selbst: Wie lange bist du schon am Markt, und wer vertritt dich bei Ausfall?
- Du selbst: Wie oft sprechen wir, und was steht im Bericht?
- Du selbst: Was muss mein Team liefern?
Was kostet eine gute SEO-Agentur, und wie lange dauert es?
Rechne mit sechs bis neun Monaten, bis sich gutes SEO in deinen Anfragen zeigt. Was SEO kostet, hängt weniger an der Größe deines Betriebs als an deinem Markt: Willst du in deinem Ort gefunden werden, in der Region oder bundesweit, und wie umkämpft ist deine Branche? Eine ausführliche Einordnung steht im Beitrag Was kostet SEO für kleine Betriebe?
Und jetzt kurz in eigener Sache, mit Ansage:
- Unsere SEO-Betreuungen liegen meist zwischen 1.195 und 1.890 Euro im Monat. Für kleine lokale Betriebe mit überschaubarem Suchmarkt gibt es ein Paket ab 795 Euro im Monat.
- Zum Start einer Betreuung kommt einmalig das Setup ab 1.980 Euro dazu: Analyse, Keyword-Konzept, Maßnahmenplan, eingerichtete Messwerkzeuge und, wo nötig, eine überarbeitete Website.
- Diese Preise gelten, wenn wir deine Website zum Start auf unser eigenes Website-System umziehen. Willst du deine bestehende Website so lassen, wie sie ist, beginnt die Betreuung bei 995 Euro im Monat, weil wir auf fremden Website-Systemen für dieselbe Arbeit länger brauchen. Das Setup kostet dann ab 1.395 Euro, ohne neue Website.
- Am Anfang steht eine kostenlose Strategie-Session von 30 Minuten. Bring die zwölf Fragen aus der Checkliste mit, wir beantworten jede davon.
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Garantieren tun wir übrigens nichts, auch keine Nennung in ChatGPT. Unsere Kunden bleiben im Schnitt mehr als fünf Jahre bei uns. Wie unsere SEO-Betreuung für Dienstleister abläuft, zeigt die Leistungsseite. Ende der Werbung.
Mehr Entscheidungshilfen findest du bei den Beiträgen rund um die Entscheidung für SEO, alle Themen in der Übersicht aller Wissensbeiträge.
Was SEO und GEO bei Schoch & Friends kosten
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Daniel Schoch
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Häufige Fragen zur Wahl einer SEO-Agentur
Was ist der Unterschied zwischen SEO-Agentur und SEO-Berater?
Meist ist ein SEO-Berater eine einzelne Person und eine SEO-Agentur ein Team. Manche Berater beraten nur und überlassen die Umsetzung deinem Team; dann brauchst du jemanden, der die Arbeit tatsächlich macht. Für deine Wahl zählt weniger der Titel als die Antworten auf die zwölf Fragen aus der Checkliste.
Sollte die SEO-Agentur aus meiner Region kommen?
Nicht zwingend, aber sie sollte deinen Markt kennen. Google rät, nach Erfahrung an deinem Ort zu fragen. Wer in Südbaden gefunden werden will, profitiert von einer Agentur, die Orte, Wettbewerber und Suchgewohnheiten dort kennt. Was wir für Betriebe in unserer Heimatstadt machen, steht auf der Seite SEO in Freiburg.
Wie viele SEO-Agenturen sollte ich vergleichen?
Ich rate zu zwei bis drei Erstgesprächen. Stell überall dieselben Fragen und lass dir die wichtigsten Antworten schriftlich geben, etwa auf wessen Namen die Zugänge laufen. So vergleichst du Antworten statt Eindrücke.
Eine Agentur hat mich ungefragt per E-Mail angeschrieben. Ist das seriös?
Sei vorsichtig. Google rät ausdrücklich zur Vorsicht bei SEO-Firmen, die sich unaufgefordert per E-Mail melden. Prüf so ein Angebot besonders gründlich mit den Fragen aus der Checkliste.
Darf eine Agentur verlangen, dass auf meiner Website ein Link zu ihr steht?
Verpflichten lassen musst du dich dazu nicht. Google schreibt ausdrücklich, dass du dich nicht verpflichten lassen sollst, einen Link auf deinen SEO-Anbieter in deine Website aufzunehmen. Ob du freiwillig einen Hinweis setzt, entscheidest du.
Was sagt das Abzeichen „Google Partner“ über eine SEO-Agentur?
Über SEO wenig. Den Partner-Status vergibt Google über sein Programm für Google Ads, also für bezahlte Anzeigen. Verlangt werden Zertifizierungen für Anzeigen, etwa in der Google-Suche, auf fremden Websites (Google nennt das Display-Netzwerk) und bei YouTube-Videos, dazu Mindestausgaben in den betreuten Anzeigenkonten und ein Mindestwert beim Optimierungsfaktor, mit dem Google bewertet, wie gut diese Konten eingerichtet sind. Wir tragen das Abzeichen seit 2016, wegen unserer Arbeit mit Anzeigen; wie gut eine Agentur SEO macht, zeigt es nicht.
Lohnt sich SEO für einen kleinen Betrieb überhaupt?
Wenn deine Kunden bei Google nach deiner Leistung suchen, meistens ja. Nach meiner Erfahrung trifft das auf fast alle Dienstleister vor Ort zu. Was eine kleine Website mindestens braucht, steht im Beitrag über SEO für kleine Unternehmen.
Key Takeaways
- Unterschreib bei keiner Agentur, die dir einen Platz bei Google oder eine Nennung in ChatGPT garantiert.
- Lass dir vor dem Vertrag erklären, was die Agentur an deiner Website ändert und woran sie Erfolg in Anfragen misst.
- Bleib selbst Inhaber von Domain, Website und Google-Konten, die Agentur arbeitet mit vollem Zugriff, den du jederzeit entziehen kannst.
- Dein Team liefert Fotos und Kundenstimmen und bittet um Bewertungen, sobald die Agentur ihm gezeigt hat, wie das geht. Technik, Texte und Messung macht die Agentur.
- Führ zwei bis drei Erstgespräche mit denselben zwölf Fragen, ob mit einer Agentur oder einem Freelancer.
Quellen
- Do you need an SEO?, Google Search Central, Stand 10.06.2026
- Spamrichtlinien für die Google Websuche, Google Search Central, Stand 02.09.2026
- Google Search’s guidance on using generative AI content on your website, Google Search Central, Stand 01.10.2026
- Google’s Guide to Optimizing for Generative AI Features on Google Search, Google Search Central, Stand 10.07.2026
- Verwalten von Inhabern, Nutzern und Berechtigungen, Search-Console-Hilfe, abgerufen am 07.10.2026
- Verbotene und eingeschränkte Inhalte (Richtlinien für Beiträge auf Google Maps), Google, abgerufen am 07.10.2026
- Google Ads-Zertifizierungen, Google-Ads-Hilfe, abgerufen am 07.10.2026
- Google Partner oder Premium-Partner werden, Google-Ads-Hilfe, abgerufen am 07.10.2026
- Suchvolumen: eigene Messung über DataForSEO (Google Ads Suchvolumen, Deutschland, Sprache Deutsch, Durchschnitt der letzten zwölf Monate), gemessen am 06.10.2026
- Kundenbindung und Google-Partner-Status seit 2016: eigene Angaben von Schoch & Friends, Stand Oktober 2026
Stand: Oktober 2026